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Frieden

Dieses Thema ist aktueller denn je. Deswegen möchte ich dazu aus meiner Sicht ein paar Worte schreiben.

Wir alle wollen Frieden
Wir wollen Frieden für die Welt
Wir wollen Frieden im Umgang mit den Menschen
Wir wollen Frieden am Arbeitsplatz
Wir wollen Frieden in der Familie
Wir meditieren für den Weltfrieden einzeln und in großen, weltumspannenden Gruppen.

Warum gelingt uns Frieden nicht?

Ich kann dir immer nur meine Sicht der Dinge erzählen. Das heißt nicht, dass ich bereits über all den Dingen stehe. Ich versuche nur manches aus einem gewissen Abstand wahrzunehmen.
Wenn wir Frieden wollen, heißt das, dass wir in uns keinen Frieden haben.
Alles was wir aus dem Ego heraus wollen, entspringt einem Mangel.

Wir müssen zuerst Frieden in uns haben, damit er sich durch uns in die Welt ausbreitet.

Da regt sich jetzt wahrscheinlich Widerstand und es kommt der Gedanke auf: „Dieses spirituelle Zeug schon wieder“.

Lass es mich bitte aus meiner Sicht erklären. Ich habe es schon mehrmals beschrieben und möchte es an dieser Stelle nochmals erwähnen. Alles ist Energie. Wir sind energetische Wesen. Alles reagiert mit allem. Was wir in unserem Inneren haben, ziehen wir an. Wenn wir Frieden in uns gefunden haben, mit all den vielleicht turbulenten Umständen rund um uns, betrachten wir die Situation aus einem gewissen Abstand und sind nicht mehr verstrickt darin. Wir wollen keine, für uns, perfekten Situationen, sondern akzeptieren was ist, denn das Leben ist nicht perfekt. Das Leben ist bunt.

Wie finden wir jetzt diesen Frieden in unserem Inneren?

In der Stille. In uns. In unserer Wahrhaftigkeit.

Ich biete das Eintauchen bzw. das Erinnern und Fühlen unseres ursprünglichen Seinszustands in meinen Einzelsitzungen und Meditationsgruppen an.

Wir finden Frieden indem wir lernen alle Verurteilungen, Rechtfertigungen, Bewertungen, Identifikationen und Widerstände aufzugeben. Indem wir in die Verantwortung gehen und annehmen was ist.

Alles wogegen wir sind, halten wir fest. Indem wir erkennen, dass wir damit den Frieden verhindern. Denn im Grunde sind wir Licht, Liebe und Frieden.

Und in diesen Frieden können wir jederzeit eintauchen – dieser Raum ist in uns.

Hier ein paar Beispiele für Verurteilung und Widerstände in uns, denn sie sind für uns so normal geworden, dass wir sie nicht mehr bewusst wahrnehmen:

  • Wir sind im Widerstand mit dem Weltgeschehen
  • Wir sind im Widerstand mit den Politikern
  • Wir sind im Wiederstand mit dem Wetter
  • Wir sind im Widerstand mit dem Verhalten des Partners/der Partnerin
  • Wir sind im Widerstand mit uns/unserem Aussehen/unseren Schwächen

Das heißt nicht, dass wir mit allem einverstanden sein müssen, nichts verändern, oder keine Grenzen setzen dürfen.

Aber wenn wir im Frieden sind und keinen Widerstand mehr haben, begegnen wir den Menschen und Lebensumständen in Liebe. Aus einer inneren Stabilität, Großmütigkeit und Distanz heraus und erkennen, dass alles seine Richtigkeit hat und alles gut ist so wie es ist. Wir akzeptieren jeden wie er ist und erkennen, dass jeder seine ganz individuellen Erfahrungen macht. Es gibt keine Probleme mehr, sondern Lernaufgaben. Ich sehe meinen persönlichen Anteil an der Situation und lerne, was es zu lernen gibt.

Erst wenn ich meinen Frieden gefunden habe, trage ich ihn wirklich nach außen und bewirke Frieden für die Welt. Dann geschieht der Weltfrieden ganz von selbst.

 In diesem Sinne Herzensdank an dich und friedvolle Weihnachten in deinem Herzen ein Leben lang!

Zum Abschluss noch zwei Zitate von Dieter Lange:

  • Wenn all meine Ziele erreicht sind, finde ich Frieden – spricht das Ego Finde Frieden und alles passt – spricht die Seele

  • Die Tür zur Glückseligkeit geht nach innen auf
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